Künstler

Jarallah Shalal Ghaidan

1950geboren in Al-Yousifiya/IrakPortrait"
1956-1968Schulbesuch mit dem Abschluss Abitur
1968-1974Studien: zuerst Jura, dann Anglistik und Arabistik;
Abschluss Bachelor of Arts
1980Flucht aus dem Irak
Aufenthalte in der Tschechoslowakei, Marokko, Spanien, Algerien
1981-1983Englisch-Lehrer in Algerien
1983Einreise in die Bundesrepublik Deutschland
Studien an der RWTH Aachen
Beschäftigung mit der Malerei
1992Mitglied im Berufsverband Bildender Künst ler (BBK), Aachen
2000Ausstellung bei der Expo Hannover im Pavillon von Jemen
2008Lebenskrise; Reise in den Irak
2011Rückkehr nach Deutschland; Wohnung in Hannover


Ausstellungen (Auswahl)

1985Grenzland-Theater, Aachen
1985Galerie Seitenwind, Aachen
1985Malermarkt Dortmund (1. Preis)
1988Straßenbahndepot, Dortmund
1989-1990eigene Galerie "Babel", Köln
1991Hoch-Tief AG, Münster
1992Olivandenhof, Köln
1993Gustav-Siegel-Haus Stuttgart
1993-1994Galerie Meersmann, Duisburg
1994Ausstellung "Land-Art", Unna
1995-1996Aula Carolina, Aachen
1998Galerie Süd, Magdeburg
1998Göteborg/Schweden
2000Expo 2000 Hannover (Jemen-Pavillon)
2000Galerie Salvatore Orrù, Lippstadt
2003Technologiezentrum des Universitätsklinikums Köln
2006Galerie Speicher 1, Bremen
2007Kalkwerke H. Oetelshofen, Wuppertal
201248 Stunden Kunst nonstop, Hannover
2012kaga-Haus, Hannover
2013Hotel Westerfeld, Hemmingen-Westerfeld
2013Galerie G7, Hannover
2014Maschinenfabrik Isernhäger, Isernhagen
2014/2015Zelt des Magiers Hans Klok, Hannover
2015Broterbe Gaues, Hannover
2015 geplantExpo 2015 Mailand, Italien


Stil

Die Ideen zu seinen Werken stammen aus Erlebnissen seiner Kindheit, sowie aus glücklichen und besonders traurigen Erfahrungen seines weiteren Lebens. Er verarbeitet nicht nur individuelle Konflikte, spontane Momente, Poesie, Aktionen und Inspirationen des alltäglichen Lebenskampfes, sondern auch des politischen Geschehens intensiv abstrakt.

Seine Zeichnungen und Bilder entwickelt er aus der arabischen Schrift mit ihren schwungvollen Bögen, Linien und Punkten, die sich wie Noten musikalisch von kleinen aphoristischen Liedern bis hin sogar zu riesigen Farbsymphonien zusammenfügen. Bei Filzstift- und Bleistiftzeichnungen setzt er sparsam und doch gezielt Farbe ein, vorzugsweise Grün, Blau und Orangetöne. Vieles strahlt ästhetisch und emotional eine gewisse Romantik aus.

So verbindet er auf sympathische und doch kritische Weise die Stile von Orient und Okzident miteinander.

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